KI · 17 Beiträge

Essays über künstliche Intelligenz: lokale KI, Datenschutz, Tools und die Frage, wem die Modelle gehören.

Die Dead-Internet-Theorie ist zur Hälfte wahr

Die Dead-Internet-Theorie ist zur Hälfte wahr

Facebook löscht 3,5 Milliarden Fake-Accounts im Jahr, die Hälfte der neuen Deezer-Songs kommt von KI, und 51 Prozent des Web-Traffics sind Bots. Was 2021 als Verschwörungstheorie anfing, steht heute zur Hälfte in Transparenzberichten. Über Bots, die Bots liken, Model Collapse und die Frage, wo im Netz die Menschen bleiben.

Ab heute schreibt nur noch die KI

Ab heute schreibt nur noch die KI

Seit November 2024 stammt die Hälfte aller neuen Artikel im Netz von einer KI. Ein Gedankenexperiment darüber, was passiert, wenn die andere Hälfte folgt, warum die Ränder zuerst verschwinden und was Artikel 50 der KI-Verordnung ab August verlangt.

Claude mit Apple-Notizen und Erinnerungen verbinden

Claude mit Apple-Notizen und Erinnerungen verbinden

Kann Claude eure Apple Notizen und Erinnerungen direkt bedienen? Auf dem Mac ja, über kleine lokale MCP-Server. Was wirklich geht, wie es technisch läuft, wo es fragil wird, und warum Apple Kurzbefehle der robustere Weg sind.

Wer die KI kontrolliert, braucht keine Grenzen mehr

Wer die KI kontrolliert, braucht keine Grenzen mehr

Aleph Alpha sollte Europas Antwort auf OpenAI werden. Nach der Fusion mit dem kanadischen Cohere hält Deutschland nur noch zehn Prozent daran, ein Lehrstück für eine größere Verschiebung: Wer heute Souveränität behaupten will, braucht vor allem eigene Server, nicht nur eigenes Land.

Ein Drittel der Kundschaft will gar keine KI im Gerät

Ein Drittel der Kundschaft will gar keine KI im Gerät

KI steckt in jeder Kamera, jeder Playlist, jeder Einparkhilfe. Kaum jemand will das wissen, ein Drittel lehnt es laut einer aktuellen Studie sogar aktiv ab. Apple meidet das Wort deshalb konsequent, andere schreien es heraus.

Niemand will euren KI-Workflow

Niemand will euren KI-Workflow

Ich zeige Kolleginnen und kleinen Firmen seit Monaten, was KI heute schon kann. Die meisten nicken und ändern nichts. Nicht weil die Technik fehlt, sondern weil die Arbeit in einer 200-Tabs-Excel-Datei steckt, die seit 2014 läuft.

Das Terminal ist der beste Ort, um mit KI zu arbeiten

Das Terminal ist der beste Ort, um mit KI zu arbeiten

Browser-Tab, Desktop-App, Terminal: dasselbe Claude an drei Orten, drei völlig unterschiedliche Erfahrungen. Ich lande jedes Mal beim Terminal, weil es an echte Dateien und echte Befehle kommt statt nur an das, was ich hineinkopiere.

KI programmiert schnell, an die DSGVO denkt sie nicht

KI programmiert schnell, an die DSGVO denkt sie nicht

Ich programmiere seit Monaten mit Cursor, Claude Code und Co., und der Code wird richtig gut. Nur an Datenminimierung oder Einwilligungspflicht denkt keines der Modelle von allein. Wer das nicht nachträgt, baut vermutlich ein rechtswidriges Tool.

Apple gewinnt ein anderes KI-Rennen

Apple gewinnt ein anderes KI-Rennen

Während NVIDIA und die Cloud-Riesen immer größere Rechenzentren bauen, hat Apple konsequent kleiner gebaut. Unified Memory und Neural Engine machen aus dem Mac Studio einen ernstzunehmenden lokalen KI-Server, mit einem Bruchteil des Stromverbrauchs eines H100-Clusters.

Es ist egal, ob KI es geschrieben hat

Es ist egal, ob KI es geschrieben hat

Alle paar Tage verliert jemand die Fassung über KI-Texte. Ich habe mitgeklagt. Aber Leser sehen keine Entwürfe und benoten keinen Prozess. Sie nehmen, was ein Text mit ihnen macht. Der Rest ist Nabelschau von uns Schreibenden.

Nicht die KI macht Texte langweilig, sondern wir

Nicht die KI macht Texte langweilig, sondern wir

Man erkennt KI-Text schnell: glatte Sätze, braver Ton, keine Persönlichkeit. Das Problem ist aber nicht die KI, sondern wer sie wie einen Kaugummiautomaten benutzt. Die KI hat euren Text nicht langweilig gemacht, das wart ihr.

Eure KI weiß zu viel über euch

Eure KI weiß zu viel über euch

Tools schreiben unsere Mails, fassen Anrufe zusammen, kennen Ängste und Finanzen. Diese KI ist ein Spiegel unserer Gedanken, und der Spiegel gehört Konzernen. Es gibt einen Ausweg, der komplett offline läuft.