Tech · 15 Beiträge

Essays zu Technik und ihren Folgen: Plattformen, Macht, Geld und die Kontrolle über die Werkzeuge.

Wie Pixar fast Toy Story 2 verlor

Wie Pixar fast Toy Story 2 verlor

Ein Löschbefehl auf dem falschen Server, 90 Prozent des Films weg, und die Backups waren seit einem Monat still kaputt. Gerettet hat Toy Story 2 der Heimrechner einer Mitarbeiterin in Elternzeit. Dazu MySpace, GitLab und zwei Großbrände: eine kleine Geschichte der fehlenden Kopie.

Entwickler brauchen eine eigene Website, Schreibende nicht mehr

Entwickler brauchen eine eigene Website, Schreibende nicht mehr

Wer schreibt, veröffentlicht auf Plattformen, und die eigene Startseite besucht kaum jemand. Bei Entwicklern kippt das Argument: Dort ist die Seite selbst die Arbeitsprobe, an der jemand entscheidet. Warum das GitHub-Profil dafür nicht reicht, warum die meisten Portfolios überbaut sind, und welche Pflichten in Deutschland daran hängen.

Medium-SEO hängt an einer einzigen Einstellung

Medium-SEO hängt an einer einzigen Einstellung

Vor zwei Jahren war mir Suchmaschinenoptimierung auf Medium egal, heute kommt der größte Teil meiner Leser dort aus der Google-Suche. Was sich geändert hat, ist die Adresse: Erst mit eigener Domain seht ihr eure Medium-Zahlen überhaupt in der Search Console. Dazu Titel, die gesucht werden, und was die KI-Übersicht davon übrig lässt.

Der Medium-Export gibt alles zurück, außer euren Lesern

Der Medium-Export gibt alles zurück, außer euren Lesern

32 Megabyte, 4.030 Dateien, fünfeinhalb Jahre Schreiben. Die Texte kommen sauberer heraus als bei Substack, samt Lebenszeit-Einnahmen pro Artikel. Nur liegt im ZIP kein einziges Bild, und die Mailadressen aller Leser, die sich nach April 2025 angemeldet haben, bekommt ihr überhaupt nicht mehr.

Der Substack-Export ist kein Backup

Der Substack-Export ist kein Backup

Das ZIP aus dem Export-Knopf enthält eure Texte, aber kein einziges Bild, keine Notes und keine Entwürfe. Was stattdessen drinsteckt: 61 von 73 Megabyte Mail-Tracking samt Standortdaten eurer Leser. Dazu die 10 Prozent, die Substack auch nach eurem Weggang weiter kassiert, und warum die eigene Domain darüber entscheidet, ob der Rest etwas wert ist.

Nutzt Subdomains für jede Plattform

Nutzt Subdomains für jede Plattform

Eine Domain reicht für alles. Subdomains wie blog., shop. oder letters. kommen ohne Aufpreis mit, brauchen je einen CNAME-Eintrag und tragen Substack, Medium und euren Shop unter einem Namen. Was Substack dafür nimmt, warum die Hauptdomain die zickigere ist und wo der Datenschutz-Irrtum steckt.

Ihr braucht 2026 eine eigene Website

Ihr braucht 2026 eine eigene Website

Wer heute etwas im Netz macht und keine Website hat, entscheidet sich bewusst dagegen. Es war noch nie so einfach und kostenlos wie heute, eine eigene Präsenz aufzubauen.

Blog-Plattformen, die kaum jemand kennt

Blog-Plattformen, die kaum jemand kennt

Lange Texte leben nicht nur auf WordPress, Medium und Substack. Sie stecken auch in X, LinkedIn, Telegraph, Notion, Dev.to und Beehiiv, Orten, die kaum jemand einen Blog nennen würde. Ich gehe sie durch und sage, für wen sich welcher lohnt.

Verbindet eine eigene Domain mit allem, was geht

Verbindet eine eigene Domain mit allem, was geht

Verbindet eine eigene Domain mit Substack, Medium, Gumroad, allem. Sie ist wichtiger als jede Website, die euch angeblich „gehört". Wechselt ihr die Plattform, ziehen eure URLs einfach mit. Besitzen tut ihr die Domain zwar auch nicht, aber sie bleibt euch näher als jeder Account.

Nach dem Schreiben klicke ich kaum noch

Nach dem Schreiben klicke ich kaum noch

Alles nach dem Schreiben war Klickarbeit: Substack aufrufen, Text hineinkopieren, Formatierung retten, Bild suchen. Jetzt macht das ein Skript. Wie ich eine Publishing-Kommandozeile gebaut habe — ohne offizielle API.

BYD ist das Apple der Autoindustrie

BYD ist das Apple der Autoindustrie

BYD fertigt rund 75 Prozent seiner Bauteile selbst: Batterien, Chips, Software, eigene Schiffe. Das macht den Wettbewerb für VW und Stellantis strukturell schwierig und den Apple-Vergleich zu mehr als einem Marketingslogan.

Windows ist nur noch das viertbeste Betriebssystem

Windows ist nur noch das viertbeste Betriebssystem

Ich bin mit Windows XP groß geworden, das fühlte sich nach Zuhause an. Windows 11 fühlt sich an, als hätte Microsoft Platz in meinem Rechner vermietet: Werbung, Zwangskonten, eine KI, die mir über die Schulter schaut.

Die Creator-Mittelschicht stirbt

Die Creator-Mittelschicht stirbt

Ich stecke selbst mittendrin: ein paar hundert Euro im Monat vom Schreiben, ein Newsletter, ein paar Produkte. Kein nichts, aber kein Leben. Und die Mitte wird dünner.

Der Indie-Entwickler stirbt

Der Indie-Entwickler stirbt

Ich baue selbst kleine Apps, also sehe ich es aus der Mitte: Zwischen Plattform-Gebühr, Chart-Logik und KI-Flut zerreibt es genau die Indie-Entwickler, die die guten Apps bauen.